Tarifvertrag ruppiner kliniken pflege

Die Meldebögen zur Erfassung der Patienten wurden von der Berliner Zentrale der Aktion T4 spätestens im Januar 1940 nach Neuruppin gesandt. Bis zum 31. August 1941 wurden 2730 Meldebögen ausgefüllt. Am 25. April 1940 ging schließlich der erste Transport mit 33 Frauen aus Neuruppin in die T4-Tötungsanstalt Brandenburg/Havel. Dieser Deportation folgten sechs weitere mit ca. 400 teils langjährigen Neuruppiner Patienten. Am 17. April wurde Neuruppin zu einer Zwischenanstalt – d.h., dass von nun an Patienten aus anderen Anstalten gesammelt wurden, bevor sie in den Tod deportiert wurden.

Im Umkreis von 200 Kilometern um alle T4-Tötungsanstalten wurden solche Anstalten eingerichtet; die Neuruppiner bestand bis mindestens Februar 1941. 1940 wurden nur Patienten aus anderen brandenburgischen Anstalten aufgenommen. Bereits im Jahr 1801 hatten die Stände der Kurmark in der Neuruppiner Innenstadt eine “Irrenanstalt” eröffnet, die bis 1865 bestand. 1897 wurde die Landesanstalt Neuruppin mit 10 großen und sieben kleineren Häusern für 1600 Kranke südlich der Stadt errichtet. Die Anstalt hatte einen eigenen Bahnanschluß. 1958 wurde die Anstalt in Krankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Neuruppin und 1977 in Bezirksnervenklinik umbenannt. 1996 wurden das ehemalige Bezirkskrankenhaus und die ehemalige Bezirksnervenklinik zu den Ruppiner Kliniken fusioniert. 26.06.2020 – Ab der kommenden Woche starten die Ruppiner Kliniken mit der Corona-Testung von Patienten vor einer geplanten stationären Aufnahme. Damit erhöhen wir die Sicherheit sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch die Mitarbeitenden weiter. Für die geplante stationäre Aufnahme in unser Haus ist spätestens ab Mitte Juli ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, notwendig.

Der Test muss nicht in den Ruppiner Kliniken erfolgen. Es bietet sich jedoch an, kostenfrei die hier eingerichtete Zentrale Teststation aufzusuchen. Die Planung übernehmen dann wir für Sie! 09.07.2020 – Unser erster Karriere-Tag unter freiem Himmel war ein Erfolg. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler informierten sich – unter Wahrung des Mindestabstandes natürlich – über die Möglichkeiten einer Ausbildung im Gesundheitswesen. Bei Rundgängen bot sich den interessierten Besuchern ein Blick hinter die Kulissen. Eine weitere Gelegenheit dazu folgt am 21. August. Dann bieten wir neben den spannenden Einblicken auch ein kleines Bühnenprogramm. Weitere Informationen folgen in Kürze. August: 271 Patienten am 8.8., 13.8., 20.8., 23.8., 27.8., 30.8. als Opfer der NS-”Euthanasie”-Verbrechen in Hadamar, in: Kristina Hübener (Hg.), Brandenburgische Heil- und Pflegeanstalten in der NS-Zeit.

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